Donnerstag, 28. Januar 2016

Alles außer Zahnpasta

Um Gewohnheiten zu ändern, muss man alles ausprobieren, bis man etwas findet, mit dem man vollkommen zufrieden ist.
So war es auch bei meiner Suche nach einer Alternative zu herkömmlicher Zahnpasta.
Es gibt verschiedene Bio- oder vegane Zahnpasten zu kaufen, doch leider sind die alle in einer Plastiktube verpackt. Daher kommen sie für mich – auf dem Weg zu einem müllfreien/plastikfreien Badezimmer – nicht in Frage.

Also habe ich begonnen, auf anderen Blogs nach plastikfreien Alternativen zu suchen. Als erstes habe ich eine selbstgemachte Zahnpasta aus Kokosöl, Natron und Minzöl (für den Geschmack) probiert. Meine Zähne haben sich zwar sehr sauber angefühlt, aber der Geschmack vom Natron und das ölige Gefühl beim Zähneputzen war für mich als bleibende Alternative nicht vorstellbar.
Also habe ich weiter gesucht.

So kam ich auf die Aleppo Seife. Um damit Zähne zu putzen, mache ich meine Zahnbürste nass und kreise über die Seife. Meine Zähne werden davon sehr sauber und fühlen sich gepflegt an. Die Seife ist 100% pflanzlich, weshalb sie auch zur Zahnpflege geeignet ist.
Ich bin auch bei der Aleppo Seife geblieben, doch benutze ich manchmal auch Zahntabletten, die zerkaut man und schäumt das Pulver mit der Zahnbürste auf.

In Zahnpasten sind oft Inhaltsstoffe, die keiner von uns gerne zu sich nehmen möchte. Also tue ich auch meiner Gesundheit etwas Gutes, während ich keine Plastik mehr konsumiere.

Schritt für Schritt verschwindet das Plastik in meinem Bad.
Was der nächste Schritt war, könnt ihr in meinem nächsten Post lesen.

Montag, 18. Januar 2016

Holzzahnbürste

Aber wo ist überhaupt Plastik? Keine schwere Frage, nachdem man ins Badezimmer gegangen ist:Shampoo, meistens mehr als eine Flasche, Duschgel, Haarspülung Cremen, Zahnpasta, Zahnbürste... Alles aus Plastik. Das muss sich ändern. Was kann ich statt den gewohnten Dingen benutzen? Meine Antwort auf diese Frage, werde ich euch in meinen nächsten Posts geben. 

Heute möchte ich mit der Zahnbürste anfangen. Für mich war es ein leichter Schritt, diese für immer weg zu geben. Als Alternative, habe ich mir eine Holzzahnbürste von Eco Bamboo gekauft. Sie hat einen Holzgriff und BPA-freie Borsten. Nach einer langen Gebrauchszeit, kann man sie in seinen Garten oder im Biomüll kompostieren. Sie ist auch nachhaltig verpackt, nämlich nur in Papier und einer Folie aus Maisstärke (kann man auch in den Biomüll geben) verpackt. 


Oft habe ich auf anderen Seiten gelesen, dass diese Holzzahnbürste schnell ekelig aussieht; dass sie zu hart ist oder man einfach ein unangenehmes Gefühl im Mund hat. All das war bei mir nie ein Problem. Schon beim ersten Zähneputzen, hat es sich für mich viel besser angefühlt; viel angenehmer und natürlicher. Danach habe ich mich sofort gefragt, warum wir eigentlich mit einem Stück Plastik unsere Zähne putzen? 


Anfangs habe ich weiterhin meine gewöhnliche Zahnpaste benutzt, doch es hat nicht lange gedauert, bis ich auch hier eine Alternative gefunden habe. Welche das ist, erzähle ich euch in meinem nächsten Post.

Samstag, 17. Oktober 2015

Erste Schritte weg vom Plastik

Nachdem ich beschlossen habe, weniger Plastik in meinem Leben zu haben und gleichzeitig weniger Müll zu machen, habe ich mir erstmal überlegt, was die einfachen Dinge sind, die ich verändern kann.

Der einfachste Punkt war, dass ich beschlossen habe nie mehr wieder ein Plastiksackerl beim Einkaufen zu nehmen. Anfangs muss man sich daran gewöhnen, im richtigen Augenblick den Verkäufern zu sagen, dass man keines möchte, aber jetzt mache ich das schon ganz automatisch. Statt den Plastiksackerl, habe ich jetzt in allen meinen Taschen eine Stofftasche mit.

Das Zweite waren die Plastikflaschen. Da habe ich mir vorgenommen, immer eine Glasflasche mitzunehmen, was sich schnell umsetzen ließ. Inzwischen schaffe ich es fast, gar keine Plastikflaschen mehr zu kaufen, doch das hat gedauert, bis mein Wille dazu groß genug war. Um den Kauf von Plastikflaschen zu vermeiden, habe ich einerseits eine meiner Glasflaschen mit zB eine von der Marke Dora´s (http://www.doras.at), die ist besonders praktisch, weil sie eine Schutzhülle hat. Wenn ich meine Flasche mal nicht mit habe, habe ich am Anfang einfach Ausnahmen gemacht. Jetzt will ich das nicht mehr und such deshalb immer nach einem Geschäft in dem es eine Glasflasche gibt. Ich bin immer wieder überrascht, wie gering der preisliche Unterschied zwischen Getränken die in Glas- und Getränken die in Plastikflaschen verpack sind.

Für den Anfang sind die leichten Veränderungen wichtig. Wenn man anfängt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander zu setzen, bleibt es nicht lange bei den Sackerln und Flaschen, ich will immer mehr neues Alternatives ausprobieren.

Samstag, 10. Oktober 2015

Ein Anfang

Wie soll ich anfangen?
Ich selber kann nämlich gar nicht sagen, wie das alles angefangen hat. Das Thema Nachhaltigkeit interessiert mich schon seit langem. Vor etwa einem Jahr habe ich dann begonnen mich mehr damit auseinander zu setzen. 
Nachhaltig zu leben hat viel mit Veränderung zu tun. Veränderungen können im Leben oft sehr schwer sein und man braucht manchmal lange um sich an die Neuheiten zu gewöhnen, aber im Bezug auf die Nachhaltigkeit sind Veränderungen für mich einfach nur schön. 
Auf diesem Blog werde ich euch ganz viel darüber erzählen, was ich anders mache.